Mittwoch, 10. Juni 2026
Rückblick auf unsere Pfarrwallfahrt am 9. Juni nach Bad Bergzabern und Umgebung

Gruppenfoto vor der Kirche St. Martin in Bad Bergzabern

Kirche St. Martin

Taufbecken

Eucharistiefeier

Protestantische Bergkirche

Deutsches Weintor

Kanal der Lauter

Kirche Sts Peter und Paul

Abschlussandacht im Wasgau-Dom, Fotos: Susanne Karl, Corinna Seidel
Trotz anfänglichen Regens startete unsere Pfarrei am Dienstagmorgen gut gelaunt zur diesjährigen Wallfahrt. Das Ziel: Bad Bergzabern, wo wir uns auf die Spuren der heiligen Edith Stein begaben.
In der Kirche St. Martin hieß uns Pastoralreferentin Frau Bender herzlich willkommen. Sie brachte uns das bewegte Leben der Heiligen näher und erklärte die neugestaltete Kirche. Besonders beeindruckend ist das Taufbecken: Es wird von einem marmornen Davidstern umrahmt, während auf dem Bronzedeckel eine Taube mit der „Perle des Evangeliums“ glänzt. Die Statue der Heiligen oberhalb des Beckens trägt ein Kreuz - als Karmelitin trug Edith Stein den Ordensnamen Teresia Benedicta a Cruce (Vom Kreuz gesegnete Theresia).
Nach einer feierlichen Eucharistiefeier mit Pfarrer Scheliga und Pater Shaiju führte uns ein Stadtspaziergang unter anderem zu der Skulptur von Edith Stein, dem ehemaligen Wohnhaus ihrer Freunde und den evangelischen Kirchen des Ortes.
Frau Bender erzählte uns dabei bewegende Details über die jüdisch geborene Breslauerin: Während eines Besuches bei Freunden in Bad Bergzabern fand sie durch die Lektüre der Autobiographie der heiligen Teresa von Ávila zum christlichen Glauben und ließ sich dort am 1. Januar 1922 taufen.
Nach diesen tiefen geistlichen und historischen Eindrücken durften wir uns im angenehmen Ambiente des „Schweigener Hofs“ in Schweigen-Rechtenbach bei gutem Essen stärken. Schon der kurze Spaziergang zum Restaurant war ein schönes Erlebnis, da er uns direkt durch das historische Deutsche Weintor führte.
Am Nachmittag genossen die Wallfahrer zwei Stunden Zeit zur freien Verfügung im nahen Wissembourg (Frankreich). Diese Zeit wurde ausgiebig genutzt, um durch das idyllische „Klein-Venedig“ zu schlendern und die historische Abteikirche Sts Peter und Paul zu bewundern.
Auf dem schönen Vorplatz der Kirche konnten die Wallfahrer sich ausruhen und die Sonne genießen. Nach einem leckeren Eis oder anderen süßen Spezialitäten ging es zur letzten Station, nach Birkenhördt. Dort feierte unser „Wallfahrtsdirektor“ Herbert Buhr im Wasgau-Dom die Abschlussandacht mit uns.
Bereichert mit schönen Begegnungen und gesegneten Eindrücken traten wir am Abend die Heimreise an. Herr Buhr und Pfarrer Scheliga fanden passende Abschluss- und Dankesworte zu diesem besonderen Tag, es hatte rundum alles gepasst und der Wallfahrtsdirektor freut sich schon auf die Planung einer Wallfahrt für 2027.
Herzlichen Dank an Herrn Buhr und alle Wallfahrer, die diesen Tag so besonders gemacht haben.







