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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Heilig Kreuz in Gersheim gehören.

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Mittwoch, 16. Dezember 2020

Jahreswechsel...

Kirche St. Markus, Foto: Gabriele Parusel

Stephanuskirche Böckweiler, Foto: Klaus Scheunig

...stille Zeit, beten, bitten, danken.

So still wie das Jahr enden wird, wird das Neue Jahr beginnen.Wir können uns damit abfinden, weil wir wissen, dass wir es dem verantwortungsbewussten Handeln in der Pandemie schulden. Solidarisch sein - das ist urchristlich. In der Stille haben wir mehr Zeit für Gott, können wir ihm begegnen und inständig bitten für alle Menschen, die unter der Pandemie leiden - für die Kranken und Sterbenden, die Einsamen und alten Menschen. Unser beonderes Gebet gilt auch allen, die in dieser Zeit ihren Dienst an den Patienten tun. Seit vielen Monaten stehen sie, bis auf eine kurze Verschnaufpause, unter unermesslichem Druck, versorgen sie empathisch die Kranken und müssen auch viele in den Tod begleiten.

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6,36)

So lautet die Jahreslosung 2021. Seit 1934 wird die Jahreslosung in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche veröffentlicht. Seit 1969 beteiligt sich auch die römisch-katholische Kirche an der Veröffentlichung der Jahreslosung. Im neuen Jahr nun das Thema "Barmherzigkeit". Es könnte nicht besser passen. Versuchen wir dem Beispiel Jesu zu folgen, der immer seinen Blick auf die Schwachen und Beladenen gerichtet hat: auf Kranke und Ausgegrenzte, auf die kleinen Leute. Ihr Leid geht Jesus ans Herz. Ihm können wir durch unser Gebet alle Bedürftigen ans Herz legen und für sie bitten.

Wir wünschen Ihnen allen einen Jahreswechsel, der zwar still, aber nicht nur traurig ist. Der uns auch dankbar auf das zurückblicken lässt, was war und hoffen lässt auf das, was kommen wird. Wir sind nicht allein. Die Gemeinschaft im Glauben an einen Gott, der mit uns unterwegs ist, möge uns alle stärken.

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. h. c. Christian Schad laden alle Christinnen und Christen im Bistum Speyer und in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) sowie in den weiteren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest auch in der Weihnachtszeit 2020/21 zum täglichen gemeinsamen Beten in Zeiten von Corona ein. Das folgende Gebet kann von Heiligabend (24. Dezember 2020) bis zum Fest der Taufe des Herrn bzw. bis zum 1. Sonntag nach Epiphanias (10. Januar 2021) verwendet werden.

Als ökumenisches Zeichen soll das abendliche Läuten der Kirchenglocken um 19.30 Uhr dienen. Wer möchte, kann dazu eine brennende Kerze in sein Fenster stellen.

Treuer und barmherziger Gott, auf dem Weg in das neue Jahr hinein
bringen wir alles vor Dich, was uns in diesen weihnachtlichen Tagen bewegt:
unsere Sorgen und Ängste, unsere Hoffnung und Zuversicht.
Du bist der Immanuel, der Gott-mit-uns, in dieser Zeit der Krise und Not.
Du bist uns im Kind von Betlehem unvorstellbar nahe, gerade jetzt,
wo wir so schmerzlich die unmittelbare Gemeinschaft untereinander vermissen.
Du zeigst uns deine grenzenlose Solidarität mit uns Menschen, gerade jetzt,
da unsere Verantwortung und Sorge füreinander zu Verzicht und Achtsamkeit rufen.

Treuer und barmherziger Gott, wir bitten Dich:
Um Heilung für alle, die an Corona erkrankt sind, und um Zuversicht für ihre Angehörigen.
Um die Erfahrung Deiner Gegenwart für alle alten, kranken und einsamen Menschen.
Um das Leben in Fülle für unsere Verstorbenen.
Um Kraft für alle, die in Kliniken, Heimen und Nachbarschaftshilfen für andere da sind.
Um die richtigen Worte und Gesten für unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Um Ideenreichtum für alle, die unsere Kirchen offenhalten und Kirche erfahrbar machen.
Um Halt für die, die durch Corona in wirtschaftliche Not geraten.
Um die richtigen Entscheidungen für alle, die in Staat und Gesellschaft Verantwortung tragen.
Um deine schützende Nähe für alle, die zu allem unter Krieg und Verfolgung, Terror und Flucht leiden.
Um den Geist der Solidarität und Fürsorge für uns selbst.
Um die Einsicht, dass jede und jeder sich selbst zurückzunehmen muss,
um das Leben anderer zu schützen.

Treuer und barmherziger Gott, wir danken Dir in diesen Tagen der Weihnacht,
dass Dein Sohn Jesus Christus Mensch geworden ist
und in jeder und jedem von uns neu Mensch werden will.
Er ist das helle Licht im Dunkel der Menschheitsfamilie,
das warme Licht in der Kälte der Einsamkeit,
das tröstende Licht in den Wunden unserer Seele.
Erleuchte uns mit dem Licht Deiner Gegenwart
und lass auch uns zum Licht für andere werden.

Viel Zuversicht im Neuen Jahr wünscht das Pastoralteam.

 

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