Mittwoch, 22. Dezember 2021

"Wenn wir sagen: Es ist Weihnachten...

Krippenbauer Lukas, Leon, Lina, Lea und Tanja Petto, Foto: Karoline Kossack

Nach getaner Arbeit, Foto: Tanja Petto

Schön ist sie geworden, Foto: Tanja Petto

...dann sagen wir: Gott hat sein letztes, sein schönstes Wort in die Welt hineingesagt."

"Und dieses Wort heißt: Ich liebe dich, du Welt und du Mensch." So hat es einmal der 1984 verstorbene Theologe Karl Rahner ausgedrückt. Und er schreibt weiter: "Das ist ein unerwartetes, ein ganz unwahrscheinliches Wort. Denn wie kann man dieses Wort sagen, wenn man den Menschen und die Welt und beider grauenvolle und leere Abgründe kennt. Gott aber kennt sie besser als wir. Und er hat dieses Wort doch gesagt."

Er hat es uns zugesagt und das kann uns auch in dieser Zeit aufrichten, motivieren, Mut machen. "L´espoir fait vivre" - Hoffnung bringt Leben. Wieviel schöner klingt das als das Entsprechende im Deutschen: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Es ist zutiefst christlich, vom Leben her zu denken, denn für uns hat der Tod nicht das letzte Wort. Deshalb feiern wir Weihnachten, weil wir in der Hoffnung leben. Die Sorgen und Nöte verlieren vielleicht ein klein wenig ihre Schrecken, wenn wir vor der Krippe stehen und das neue Leben feiern. Dass Gott selbst in die Welt gekommen ist.

Viele, viele Hände haben in den Wochen vor Weihnachten angepackt, damit wir gerade das erleben können: Vor der Krippe stehen in weihnachtlich geschmückten Kirchen. Innezuhalten und zu danken für das Geschehen vor mehr als 2.000 Jahren, das überall auf der Welt gefeiert wird.

Wir danken allen, die dies möglich gemacht haben. Jung und Alt haben viel Zeit, Engagement und Ideen in den Krippenaufbau und die Dekoration der Kirchen gesteckt. Wie gut, dass es euch gibt!

L´espoir fait vivre!

Hier steht der Weihnachtsbrief der Pfarrei, den fleißige Helferinnen und Helfer in die Häuser getragen haben, zum Download bereit.